Pfarrer Albin Rutz in fünf Minuten gewählt

Die Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg braucht einen neuen Pfarrer. Der Kirchenverwaltungsrat schlägt Albin Rutz vor. In Bazenheid wurde er einstimmig gewählt.

BAZENHEID. Nachdem Karl Wenzinger, Pfarrer der Seelsorgeeinheit Bazenheid-Gähwil-Kirchberg, auf den 25. November hin seinen Rücktritt erklärt hatte, war die Pfarrstelle für die drei Dörfer neu zu besetzten. Der neue Pfarrer, Albin Rutz, steht schon seit einiger Zeit fest. Er muss jedoch aus staatskirchenrechtlicher Sicht noch in den einzelnen Kirchgemeinden gewählt werden. Den Anfang machte am Samstagabend in einer ausserordentlichen Kirchbürgerversammlung Bazenheid. Die 93 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger waren einstimmig für Albin Rutz als neuen Pfarrer. «Ich war schon ein wenig angespannt», gab Rutz nach der Wahl zu. Es sei für ihn das erste Mal, dass er irgendwo gewählt werde. Die Wahl in Gähwil findet am 15. Dezember statt, diejenige in Kirchberg am 16. Dezember.

Die kürzeste Versammlung

«Das war die kürzeste Versammlung, die in der Kirchgemeinde je stattfand. Eindeutig», sagte Joseph Koch, Präsident des Kirchenverwaltungsrates. Bereits fünf Minuten, nachdem er die Versammlung eröffnet hatte, konnte er zum Haupttraktandum, der Wahl des neuen Pfarrers, schreiten. Die Gelegenheit, Albin Rutz vor der Wahl noch einige Fragen zu stellen oder ihm auf diese Weise Anregungen mit auf den Weg zu geben, wollte niemand wahrnehmen. Auch Rutz selbst wollte nichts mehr sagen. «Ich möchte die Wahl nicht mehr beeinflussen», sagte er lächelnd. Da die Wahl einstimmig ausfiel und keine weiteren Traktanden anstanden, konnte Koch die Versammlung nach knapp zehn Minuten für beendet erklären. Und damit begann der gesellige Teil. Beim Apéro konnte sich der nun in einem Drittel seiner Seelsorgeeinheit gewählte Pfarrer unter die Leute mischen. Kurz vor der Versammlung hatte er noch seine erste Predigt in der Bazenheider Kirche gehalten, auch wenn er festhielt: «Ich bin noch nicht offiziell hier.»

Nicht geplante Rückkehr

Falls Albin Rutz auch in Kirchberg und Gähwil als neuer Pfarrer gewählt wird, zieht er in der Woche vor Weihnachten von Teufen in das Pfarrhaus in Bazenheid. «Im Moment sind alle meine Sachen im Auto. Die hätte ich wieder mitgenommen, wenn ich heute nicht gewählt worden wäre», sagte er mit einem Lachen. Sein Amtsantritt ist auf Sonntag, 6. Januar, vorgesehen. Rutz ist seit bald drei Jahren mitarbeitender Priester in der Seelsorgeeinheit Gäbris. Zuvor hat er 19 Jahre in den Niederlanden gelebt, wo er auch sein Theologiestudium machte und zum Priester geweiht wurde. Gelernt hat Albin Rutz allerdings den Beruf des Schlossers, und zwar bei einer Firma in Wil. Aufgewachsen ist der heute 44-Jährige nämlich ganz in der Nähe seines künftigen Wirkungsorts: in Dreien, Gemeinde Mosnang.

«Ich möchte mit den Leuten hier in Kontakt kommen, denn es ist gut möglich, dass ich noch den einen oder anderen von früher kenne», so Rutz. Geplant hat er diese Rückkehr allerdings nicht selbst. Nachdem Pfarrer Karl Wenzinger von seiner Stelle zurücktrat, hat das Bischöfliche Personalamt des Bistums diese Stelle für ihn vorbereitet.

Bron: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/wil/wv-la/In-fuenf-Minuten-gewaehlt;art263,3231923

Pfarrer Albin Rutz & Karl Wenzinger tauschen Pfarrhaus (2013)

BAZENHEID. Albin Rutz heisst der neue Pfarrer von Bazenheid, Gähwil und Kirchberg. Karl Wenzinger, heutiger Pfarrer, wechselt nach Gais, wo Albin Rutz heute tätig ist.

«Bereits per 1. Januar 2013 wird ein neuer Pfarrer das Pfarrhaus in Bazenheid beziehen und für die Seelsorgeeinheit Bazenheid–Gähwil–Kirchberg wirken.» Dies vermeldet das «Pfarreiforum» in der jüngsten Ausgabe. Der neue Pfarrer heisst Albin Rutz. Er wuchs in nächster Nähe zu seinem neuen Wirkungsort auf: mit elf Geschwistern in Dreien, Gemeinde Mosnang. Geboren wurde er 1968 gar im Hebammenhaus in Bazenheid.

Karl Wenzinger nach Gais

Seit März 2010 wirkt Albin Rutz als Mitarbeitender Priester in der Seelsorgeeinheit Gäbris. Just dort, wo Karl Wenzinger, heutiger Pfarrer von Bazenheid, Kirchberg und Gähwil, per Anfang 2013 seine Tätigkeit als Kaplan aufnehmen werde. Dies berichtete jüngst die Appenzeller Zeitung. Als Pfarreibeauftragter für Gais werde er dort wohnen und auf seinen Wunsch als Kaplan wirken. Am Samstag und Sonntag, 24. und 25. November, finden – nach elfjähriger Tätigkeit in der Region – die Abschlussgottesdienste von Pfarrer Karl Wenzinger statt, wie der Webseite der Seelsorgeeinheit zu entnehmen ist.

19 Jahre Niederlande

Albin Rutz muss aus staatskirchenrechtlicher Sicht noch in den einzelnen Kirchgemeinden gewählt werden, heisst es im «Pfarreiforum» weiter. Der Wahltermin steht noch nicht fest. Die Seelsorgeeinheit blickt guten Mutes in die Zukunft – «wird sie doch auch weiterhin von einem bestens harmonierenden Seelsorgeteam betreut werden». Albin Rutz lernte einst einen handwerklichen Beruf, war aber «beseelt vom Wunsch, eine soziale Tätigkeit auszuüben». Inspiriert von Begegnungen in Taizé (F) und anderen Glaubenserfahrungen führte ihn sein Weg nach Holland. Dort trat er einer katholischen Glaubensgemeinschaft in Maastricht bei und begann ein Theologiestudium. Im November 1998 wurde er zum Diakon und im Mai 1999 zum Priester geweiht. Danach war er bis 2005 als Kaplan und bis 2010 als Pfarrer in Eindhoven tätig. Nach 19 Jahren in Holland zog es ihn wieder zurück in die Schweiz. (red.)

Bron: http://www.tagblatt.ch/ostschweiz/stgallen/wil/wv-la/Pfarrer-tauschen-Pfarrhaus;art263,3149082

Albin Rutz verlässt das Appenzeller Mittelland (2012)

Der katholische Priester und Seelsorger Albin Rutz hat im Gottesdienst vom Sonntag 1. Juli 2012 die Pfarreiangehörigen in Kenntnis gesetzt, dass er die Pfarreien Teufen-Bühler-Stein und Gais per Ende November 2012 verlassen wird.

Albin Rutz kam im Frühjahr 2009 nach 20 Jahren Auslandsaufenthalt in Holland zurück in die Schweiz mit der Absicht, in seiner Heimat als Seelsorger und Priester zu wirken. Laut Mitteilung der Kirchenverwaltung gab es für ihn immer auch die Möglichkeit, nach einer sogenannten «Pastoralen Einführungsperiode» einen Wechsel in ein neues Arbeitsfeld zu machen. Nun hat er sich entschieden, auf Jahresende 2012 die Seelsorgeeinheit Gäbris zu verlassen.

Neue Aufgabe in Sicht

Der Bischof habe ihm eine neue Perspektive gegeben, die er als Chance für seinen weiteren beruflichen Weg sehe, heisst es weiter in der Mitteilung. Wo im Bistum seine nächste Pfarrstelle sei, werde zu einem späteren Zeitpunkt mitgeteilt.

Viele Menschen reagierten betroffen über seinen Entscheid, dessen Gründe nicht allen verständlich seien, heisst es in einer Stellungnahme von Diakon und Pfarreileiter Stefan Staub auf der Homepage der Kirchgemeinde Teufen-Bühler-Stein. Das Ordinariat bemühe sich darum, bald wieder einen Priester für die Pfarreien zu finden.

Zurückblickend zeigt sich Albin Rutz dankbar für das Unterwegssein mit Menschen in den verschiedensten Lebenssituationen, aber auch wertschätzend gegenüber seinen KollegInnen und MitarbeiterInnen im Seelsorgeteam und in den verschiedenen Pfarreien. pd.

Hier geht’s zu weiteren Informationen auf der Homepage der Kirchgemeinde Teufen-Bühler-Stein Nord

Bron:  http://www.tposcht.ch/news/albin-rutz-nimmt-abschied-vom-appenzeller-mittelland/

Hoeveel broden heb je?

hongerdoek2013

Vier tafels en een kruis. Dat zijn de onderdelen van de nieuwe hongerdoek 2013 die kort geleden door de Duitse vastencampagne Misereor is vrijgegeven. De kunstenaar, de in Bolivia wonende, maar in Slovenië geboren Ejti Stih, is aan de slag gegaan met de vraag van Jezus aan de apostelen in het evangelie van Marcus in het bekende verhaal van de broodvermenigvuldiging (Mc 6). Hoeveel broden heb je?

Ze zijn met een boot naar een eenzame plaats gevaren, maar veel mensen zijn Jezus gevolgd. Ze hebben honger gekregen en de broodwinkel is ver weg. Jezus heeft medelijden met hen en geeft de apostelen de opdracht voor voedsel te zorgen. Maar hoe? Een jongetje heeft nog vijf broden en twee vissen. U ziet het op de afbeelding linksboven. Ervoor zorgen dat mensen te eten hebben: dat is de opdracht die Jezus geeft. Niet alleen aan zijn apostelen, aan iedereen die in Hem wil geloven. Zorg voor anderen, vooral de armen en behoeftigen: het is het hart van het evangelie, de basis van het christendom. De opdracht voor elke gelovige.

Dat is wat de schilder naar voren wil brengen in de veertigdagentijd. Ook vandaag nog zijn er vele hongerenden in de wereld. Een miljard mensen, schat men. Zelfs meer dan veertig jaar geleden door de toename van de wereldbevolking. Driekwart ervan zijn vrouwen en kinderen. En dat is eigenlijk een schandaal in de wetenschap dat dat eigenlijk helemaal niet nodig is. Onze aarde kan voldoende voedsel produceren! Er kan voedsel genoeg zijn. Het moet alleen worden opgehaald en verdeeld. Beter verdeeld. Solidariteit en gerechtigheid moeten gebeuren. En Jezus is gekomen om leven te geven, leven in alle facetten, leven in overvloed (Joh. 10,10). En hoe de aarde er dan uitziet, zien we rechts onderin. Gelukkige kinderen op tafel zittend, in een korenveld.
In de afbeelding rechtsboven zien we een actualisering van het Laatste Avondmaal. De armen, de gekwetsten, mensen die aan de onderkant leven, aan de rafelrand, zij zijn het die worden uitgenodigd aan de tafel. Mensen overal vandaan, uit alle naties en volken, kinderen en vrouwen. Hen geeft Jezus ‘Brood des levens’. Hen worden de voeten gewassen, zij zijn de belangrijksten in het Rijk der hemelen.

Niet de machtigen van deze aarde, die linksonder worden afgebeeld aan hun tafel. De rijken aan hun overvloedige tafels, de onderdrukkers die alleen aan zichzelf denken, de soldaten met hun dodelijke wapens.

Ook de rijke landen, zegt schilder Ejti Stih in haar verklaring, de vertegenwoordigers van het wereldwijde kapitalisme die alleen maar oog hebben voor nog grotere winsten. Ze zien de naar hen uitgestoken handen van de armen niet eens meer. Ze zien alleen maar zichzelf. Het Bijbelverhaal dat de kunstenaar voor ogen had is dat van Lazarus (Lk 16). Hij staat symbool voor al die kinderen, vrouwen en mannen die ook voor onze huisdeuren, voor onze grenzen bivakkeren, hun handen naar ons uitstrekken voor hulp, voor wat aandacht, voor een boterham. Dat alles wordt bijeengehouden door het kruis, teken van het lijden, maar in het vurige geel ook vooruitzicht op de verrijzenis. Er is brood en vis voor allen. Om onder allen te verdelen.

Vgl. bron: http://www.dederdekerk.nl/index.php/hongerdoeken/overzicht/2532-hongerdoek-2013

Zondag 11 april Feest van de Goddelijke Barmhartigheid

Vier op zondag 11 april het ‘Feest van de Goddelijke Barmhartigheid’.

Lees hieronder welke genaden je op die dag mag ontvangen!

Op elke Barmhartigheidszondag is het mogelijk een volle aflaat te ontvangen. Aan de volgende voorwaarden moet worden voldaan: 1. Binnen tien dagen voor 7 april of binnen tien dagen na 7 april gaan biechten (dit geldt in ieder geval voor de Nederlandse Kerkprovincie: het zal praktisch gezien namelijk niet lukken dat zoveel mensen op een en dezelfde dag kunnen gaan biechten). 2. De Heilige Mis bijwonen (vanzelfsprekend!). 3. De dag zelf vieren tere van Gods Barmhartige Liefde. 4. De geloofsbelijdenis bidden. 5. Die dag bidden voor de intenties van de Paus. Als aan deze 5 voorwaarden wordt voldaan: dan worden je de zonden vergeven (schuld door de zonde) en worden de zondestraffen van je weggenomen (de boetedoening vanwege de zonde).

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(Tekst uit; Dagboek van Faustina Kowalska S.M.D.M., Goddelijke barmhartigheid in mijn ziel, Nunspeet, 1999, blz. 149.)